Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung bei COVID-19 könnte Long-COVID-Symptome beeinflussen

Aufgrund von neuesten Forschungsergebnissen aus den USA und der Türkei wird angeraten, Patienten mit COVID-19 auf eine Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus (EBV) zu testen.
Etwa 30% der Betroffenen mit akuter COVID-19 entwickeln Long-COVID-ähnliche Symptome, und bei ca. 70% von Patienten mit nachgewiesenen Long-COVID-Symptomen wurde eine EBV-Reaktivierung festgestellt.

Symptome wie Fatigue, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Atemnot, Erschöpfung, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, anhaltender Husten, Muskelschwäche, Sprachstörungen sowie Gelenkschmerzen, die auch bei EBV-Reaktivierungen auftreten, wurden bei Patienten mit Long-COVID beobachtet.

Die Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung könnte nicht nur bei Long-COVID, sondern auch bei schweren COVID-19-Verläufen eine Rolle spielen. Frühzeitige Maßnahmen, wie die Stabilisierung des Immunsystems und eine natürliche antivirale Therapie sowie eine ausgeglichene Psyche, könnten die Vermehrung der Viren reduzieren und möglicherweise die Entwicklung von Long-COVID hemmen.

Insgesamt eröffnen die Erkenntnisse über die Verbindung zwischen SARS-CoV-2-Infektionen und EBV-Reaktivierungen neue Ansätze für Diagnose und mögliche Therapie von Long-COVID.

 

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